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Pinienzapfen

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Definition und Erkennungsmerkmale

Der Pinienzapfen ist als Ornamentform eine stilisierte Frucht der Pinie. Er besitzt eine konische oder ovale Form mit schuppenförmigen Überlappungen, deren Spitzen nach oben bzw. außen gerichtet sind. Die Anordnung der Schuppen erfolgt senkrecht oder diagonal.

Stilepochen und Verwendung

Der Pinienzapfen wurde in unterschiedlichen Stilrichtungen und Anwendungen verwendet.

  • Antike: Verwendung als Schmuckelement, überdimensionierte Pinienzapfenkörper vermutlich als Bestandteile von Brunnen.
  • Architektonischer Zusammenhang: Einsatz als Bekrönung und Bestandteil von Fassadendekorationen.

Zusammenfassung

Der Pinienzapfen ist ein stilisiertes Fruchtornament mit konischer oder ovaler Form, das bereits in der Antike als dekoratives Element genutzt wurde. Er erscheint in der Architektur als Bekrönung und Fassadenschmuck sowie an Treppenpfosten, Griffen, Knäufen und Deckelgriffen. Symbolisch verweist er im heidnischen Kontext auf Fruchtbarkeit und Überfluss, im Christentum auf Auferstehung und Unsterblichkeit.

Fotogalerie

Abbildungen aus Nachschlagewerken und Vorlagebüchern

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