Definition und Erkennungsmerkmale
Eine Arabeske (italienisch: arabesco, rabesco) ist ein gleichmäßiges, flächenfüllendes Rankenornament ohne Binnenstrukturen. Sie ist oft symmetrisch gestaltet und erscheint innerhalb einer Rahmung als Dekoration von Architekturteilen, Ornamentstichen, Goldschmiedearbeiten und in der Druckkunst. Die Arabeske besteht aus akanthusartigen Volutenranken, in die figürliche Elemente wie Vasen und Masken eingebunden sein können.
Varianten
Die Arabeske tritt in verschiedenen Gestaltungsformen auf, darunter:
Stilepochen und Verwendung
Die Arabeske wurde über viele Jahrhunderte in unterschiedlichen Stilrichtungen und Anwendungen verwendet.
- Islamische Kunst: Ab dem 7. Jahrhundert bis in die Moderne.
- Spätantike und Byzantinische Kunst: Ab ca. 4. Jahrhundert n. Chr.
- Renaissance (Spätrenaissance) und Manierismus in Europa
- Barock und Rokoko: Oft reich verzierte, florale Arabeskenformen.
- Neoklassizismus und Historismus
Zusammenfassung
Die Arabeske ist ein flächiges Rankenornament, das in verschiedenen kunsthistorischen Epochen als dekoratives Gestaltungselement verwendet wurde. Ihre Erscheinungsformen reichen von figürlich eingebundenen Volutenranken bis zu stark stilisierten Mustern. Die Begriffsverwendung (Arabeske, Maureske, Groteske) ist dabei oft nicht eindeutig.
Abbildungen aus Nachschlagewerken und Vorlagebüchern





