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Herme

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Definition und Erkennungsmerkmale

Die Herme (altgriechisch ἑρμῆς hérmēs) ist ein Kopfbildnis, bei dem ein Kopf mit Schultern ohne Armansatz auf einer vierkantigen Basis bzw. einem Pfeilerschaft aufgesetzt ist. Benannt ist die Form nach Hermes, dem Götterboten und Gott der Reisenden.

Varianten

Hermen treten in verschiedenen Gestaltungsformen auf, darunter:

  • Kariatydherme: Pfeilerartiger, sich nach unten verjüngender Unterbau mit Frauenkopf als oberem Abschluss und Tragefunktion an Portalen, Balkonen oder Möbeln
  • Doppelherme: Hermen mit zwei einander gegenüberliegenden Gesichtern

Stilepochen und Verwendung

Hermen wurden in verschiedenen Stilepochen funktional und dekorativ eingesetzt:

  • Antike: Politiker, Philosophen und Dichter wurden häufig in Form von Hermen dargestellt
  • Historismus: Verschiedene Formen sind Gestaltungsbestandteil repräsentativer Bauwerke

Zusammenfassung

Die Herme ist eine Darstellung mit Kopf und Schultern auf einem vierkantigen Pfeilerschaft. Es gibt verschiedene Varianten wie die Kariatydherme und die Doppelherme. Sie kommt besonders in der Antike und im Historismus vor.

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