Definition und Erkennungsmerkmale
Der Zahnschnittfries (griech. „geisipodes“) besteht aus dicht aneinander gereihten Klötzchen, wobei die Zwischenräume oft etwas schmaler erscheinen als die Klötzchen selbst. Seine Herkunft lässt sich vermutlich aus Balkonkopfimitationen unterhalb der Traufe in der antiken Baukunst (insbesondere der ionischen Ordnung) ableiten. Der Zahnschnittfries dient häufig der Abgrenzung einzelner Bauteile voneinander und kann auch als dekoratives Element in der Architektur und Möbelkunst verwendet werden.
Varianten
Der Zahnschnittfries findet Verwendung in der Architektur und der Möbelkunst.
Stilepochen und Verwendung
Der Zahnschnittfries wurde über viele Jahrhunderte in unterschiedlichen Stilrichtungen und Anwendungen verwendet.
- Griechische und römische Antike: Dorische Ordnung: mit eckigen Klötzchen, Korinthische Ordnung: mit gerundeten Klötzchen, auch „Kälberzähne“ genannt
- Renaissance
- Barock
- Klassizismus
- Historismus
Zusammenfassung
Der Zahnschnittfries ist ein dekorativer Fries aus dicht aneinander gereihten Klötzchen, der besonders in antiken Bauwerken, aber auch in späteren Stilepochen, zur Abgrenzung von Bauteilen oder als ornamentales Element eingesetzt wurde.
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