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Anerkennung | Stuckateurmeister Toni Herrmann

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Toni Herrmann – Stuckateurmeister
Augsburger Str. 62
01309 Dresden


©Toni Herrmann
© Toni Herrmann

Rekonstruktion der historischen Deckenstuckarbeiten im großen Ballsaal des Residenzschlosses Dresden.

Taschenberg 2,
01067 Dresden

Rekonstruktion der historischen Deckenstuckarbeiten des Großen Ballsaals im Residenzschloss Dresden, Taschenberg 2, 01067 Dresden

Ein bedeutendes Stück sächsischer Bau- und Kulturgeschichte ist zu neuem Leben erwacht: Mit der meisterhaften Rekonstruktion der historischen Deckenstuckarbeiten im Großen Ballsaal des Dresdner Residenzschlosses hat Stuckateurmeister Toni Herrmann eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie traditionelle Handwerkskunst, außergewöhnliche Präzision und höchste denkmalpflegerische Ansprüche miteinander verbunden werden können.

Der 1945 zerstörte Große Ballsaal stellte die Handwerker vor eine außergewöhnliche Herausforderung. Während an den Wänden noch historische Fragmente erhalten waren, musste die prachtvolle Deckengestaltung auf Grundlage weniger überlieferter Quellen nahezu vollständig neu entwickelt werden. In enger Zusammenarbeit mit Denkmalpflegern, Architekten und Fachplanern wurden historische Ornamente, Profile und Schmuckelemente aufwendig rekonstruiert, modelliert und anschließend in traditioneller Handwerkstechnik gefertigt.

Besonderes handwerkliches Können erforderte die Verbindung der neu errichteten Deckenkonstruktion mit den unregelmäßigen, über Jahrhunderte gewachsenen historischen Wandflächen. Mit höchster Präzision und gestalterischem Feingefühl gelang es, Stuckprofile, Gesimse und Ornamentachsen harmonisch aufeinander abzustimmen. Dabei kam nahezu die gesamte Bandbreite traditioneller Stuckateurtechniken zum Einsatz – von Zugarbeiten und Modellierungen über den Formenbau und Gipsabgüsse bis hin zu frei ausgeführten Stuckarbeiten vor Ort.

Die ausgeführten Arbeiten spiegeln dabei in herausragender Qualität alle traditionellen Techniken des Stuckateurhandwerks und haben sie mit den Erkenntnissen und technischen Entwicklungen der jüngeren Zeit aufs Beste in Einklang gebracht. Sie zeugen von tiefgehendem Verständnis für die vorgefundene Situation, Kreativität und Einfühlungsvermögen in die angestrebte Wirkung.

Damit konnte eine der bedeutendsten Raumfassungen in Sachsen an besonders prominenter Stelle wieder erlebbar gemacht und einer der Schlusssteine bei der Rekonstruktion des Residenzschlosses in Dresden gesetzt werden.

Für diesen eindrucksvollen Beitrag zur Bewahrung und Wiedergewinnung unseres baukulturellen Erbes erhält Stuckateurmeister Toni Herrmann eine besondere Anerkennung.

Herzlichen Glückwunsch!

Leipzig, 06. November 2026

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