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Anerkennung | Pfennig Bau GmbH

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Pfennig Bau GmbH
Bahnhofstraße 29
04758 Oschatz


DEU, Sachsen-Anhalt, KsDW, Wörlitzer Park, 2025-08-15: Der Vulkan auf der Insel Stein bricht aus, Veranstaltungen, Gartenreich, Event, 2025, Reise, Tourismus, MFdig [Foto: © KsDW / Lars Reimann]
© KsDW / Lars Reimann

Wiederherstellung des historischen Vulkankegels im UNESCO-Weltkulturerbe Gartenreich Dessau-Wörlitz.

Wörlitzer Park,
06785 Wörlitz

Nicht jedes Denkmal stellt seine Herausforderungen offen zur Schau. Manche verbergen sie im Inneren.  So verhielt es sich auch beim Vulkan auf der Insel Stein im UNESCO-Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz.

Die spektakuläre Feuerinszenierung gehörte ursprünglich zum Konzept des Bauwerks. Über Jahrzehnte hatten die extremen Hitzeeinwirkungen jedoch zu erheblichen Schäden an der historischen Substanz des Feuerraums geführt. Der Betrieb war schließlich nicht mehr möglich. Damit stand eine besondere denkmalpflegerische Frage im Raum: Wie lässt sich die originale Bausubstanz dauerhaft schützen und gleichzeitig die historische Funktion des Bauwerks wieder ermöglichen?

Die Antwort darauf fand die Pfennig Bau GmbH & Co. KG gemeinsam mit allen Projektbeteiligten in einem ebenso innovativen wie denkmalgerechten Lösungsansatz. Unter äußerst beengten Bedingungen entstand im Inneren des Vulkans eine selbsttragende, reversible Schutzschale aus Lehm- und Schamottmaterialien. Sie schützt die historische Brennkammer vor den extremen Temperaturen der Feuerinszenierung, ohne die Originalsubstanz dauerhaft zu verändern.

Besonders überzeugend ist, dass sich dieses System bereits bewährt hat. Nach den ersten Feuerungen bildete sich die gewünschte Sinterschicht, die die Schutzwirkung zusätzlich verbessert. So konnte die historische Funktion des Vulkans wiederhergestellt und gleichzeitig ein Höchstmaß an Originalsubstanz bewahrt werden.

Für diese besondere Leistung spricht die Jury der Pfennig Bau GmbH & Co. KG eine Anerkennung des Denkmalpflegepreises des sächsischen Handwerks 2026 aus.

Herzlichen Glückwunsch.

Leipzig, 6. November 2026

Einblicke in das Projekt

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