Neue Handreichung zeigt Kompetenzen, Zuständigkeiten und Schnittstellen im Erhalt von Kulturgut
Auf der denkmal 2026 in Leipzig wurde die neue Handreichung „Kompetenzfelder im Erhalt von Kulturgut“ vorgestellt. Sie entstand im Rahmen des sächsischen Projekts zur Weiterentwicklung der Restauratorenausbildung im Handwerk und ist das Ergebnis eines fachübergreifenden Austauschs zwischen Denkmalpflege, Restaurierung, Handwerk, Wissenschaft und Lehre.
An der Entwicklung wirkten unter anderem das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, die Landesgruppen Sachsen des Verbands der Restauratoren im Handwerk (RIH) und des Verbands der Restaurator:innenen (VDR), die Handwerkskammer zu Leipzig sowie weitere Fachleute aus Praxis und Lehre mit.
Die Handreichung soll dazu beitragen, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten in Kulturgutprojekten besser einzuordnen. Sie zeigt, welche Fachkenntnisse in den verschiedenen Projektphasen benötigt werden und wie die Zusammenarbeit der Beteiligten frühzeitig abgestimmt werden kann. Ziel ist es, Planungs- und Entscheidungsprozesse zu unterstützen, Verfahren effizienter zu gestalten und die Qualität von Maßnahmen am Kulturgut zu stärken.
Die nun veröffentlichte Fassung ist bewusst als Diskussionsfassung angelegt. Fachleute aus Denkmalpflege, Restaurierung, Handwerk, Wissenschaft und Lehre sind eingeladen, ihre Erfahrungen und Anregungen einzubringen. Über ein Online-Feedbackformular können Hinweise bis zum 31. Januar 2027 eingereicht werden. Die Rückmeldungen fließen in die Weiterentwicklung der Handreichung ein.

